Schreibblockade, Redeangst

Schreibblockade, Redeangst

Die Prüfungsangst zeigt sich in unterschiedlichen Formen und Ausprägungen

Angst ist nicht gleich Angst. Jeder erlebt sie in anderen Formen und in unterschiedlichen Ausprägungen. Das gilt auch für die Prüfungsangst. Für den einen zeigt sie sich in Schreibblockaden, für den anderen in Redeangst oder anderen Formen. Gemeinsam haben sie alle, die Angst davor sich zu blamieren, lächerlich zu machen oder vor anderen schlecht dazustehen. Dabei kann Anlass und Umfang völlig unterschiedlich wahrgenommen werden. Was für den einen schon den größten Stress bedeutet kann für einen anderen erbaulich sein. Das macht es für Außenstehende so schwer sich in die Lage eines Prüflings zu versetzen. Manch einer hat schon Tage und Wochen vor seinem Prüfungstermin Schlafstörungen und Albträume. Ein anderer bleibt bis zur Prüfung ruhig und besonnen. Bekommt er aber in der Prüfung eine Frage, auf die er keine Antwort weiß, droht ihm eine Denkblockade. Unter Stress ist es schwer geistig flexibel zu bleiben. Das wissen auch Prüfer. Darum kann, bei einer Denkblockade, eine Frage auch  schon einmal später beantwortet werden. Wichtig ist es ruhig und besonnen zu bleiben. Fatal wird es, wenn man die Prüfungsangst nicht ernst nimmt. Deshalb ist es wichtig sorgfältig auf sich und die eigenen Gefühle zu achten.  Sich dabei mit anderen zu vergleichen ist eine gute Vorhaussetzung in der Prüfung zu scheitern.

Prüfungsangst

Psychologische Strategien zur optimalen Bewältigung von Schreibblockaden oder Blackout

Der richtige Umgang mit Prüfungsstress und Prüfungsangst kann einer Schreibblockade oder einem Blackout vorbeugen. Prüfungssituationen können zu starker innerer Angespanntheit, übertriebener Besorgnis oder Angstschweiß führen. Prüfungen sind jedoch ein ganz normaler Bestandteil des Lebens. Deshalb sollten sie auch nicht überbewertet werden. Nicht nur als Schüler oder Student, sondern auch als Erwachsener kommt man um die eine oder andere Prüfungssituation nicht herum. Ein gewisses Maß an innerer Anspannung oder Lampenfieber ist auch völlig normal. Nur wenn dauerhaft innere Blockaden, ausgeprägte Versagensängste oder permanente negative Gedankenschleifen auftreten, sollte die Prüfungsangst behandelt werden. Denn die beste Vorbereitung auf eine Prüfung nützt nichts, wenn das Wissen im entscheidenden Moment nicht abgerufen werden kann und zur Verfügung steht. Niemand muss sich seinen Prüfungsängsten hilflos ausgeliefert fühlen. Ängste können mit therapeutischer Hilfe überwunden werden. Effektive psychologische Techniken helfen dabei, sich endgültig und dauerhaft von innerer Anspannung, Lampenfieber oder irrationalen Prüfungsängsten zu befreien.

Sich nicht von seiner Prüfungsangst lähmen lassen

In einem gewissen Ausmaß ist die Angst vor einer Prüfung sogar förderlich. Wer die Vorbereitung nur auf die leichte Schulter nimmt, riskiert ein Ergebnis, dass er sich für den Ausgang der Prüfung sicherlich nicht gewünscht hat. Prüfungsängste können jedoch ganz schädliche Ausmaße annehmen, wenn sie sich negativ auf den Lernprozess und die Konzentration auswirken und somit bereits lange vor dem eigentlichen Prüfungstermin zu Stress führen. Ob starke Versagens- oder Prüfungsängste vorliegen, kann jeder bereits an seinen eigenen körperlichen Befindlichkeiten ablesen. Zittern, Schwitzen, Herzrasen oder Herzklopfen sind Anzeichen einer inneren Übererregung, wie sie vor einer Prüfung typischerweise auftreten können. Die Prüfungsangst sorgt bei den Betroffenen für eine regelrechte Panik, die dazu führt, das bei einer mündlichen Prüfung durch das Gefühl einer Halsenge kein Wort mehr über die Lippen kommt. Im Fall einer schriftlichen Prüfung sorgen Prüfungsängste in negativer Hinsicht für eine Schreibblockade und das Gefühl, keine korrekten Antworten geben zu können.

 

Die bewusste Kontrolle über Prüfungssituationen zurückgewinnen

Weitere Anzeichen, die häufig von Personen mit Prüfungsangt geschildert werden sind beispielsweise Kribbelgefühle oder Taubheitsgefühle in Armen und Beinen, Kälteschauer, Hitzewallungen, Schwindel, Harndrang, Übelkeit oder ein Gefühl der Benommenheit oder Unsicherheit. Diese Beschwerden können einzeln oder in Kombination schon lange Zeit vor oder aber am Tag der Prüfung auftreten. Die Beschwerden bereiten deshalb Angst und Panik, weil sie von den Betroffenen nicht mehr willentlich kontrolliert werden können. Deshalb ist es für einen Prüfling in solchen Situationen auch so schwierig, sich mit seinen Gedanken auf die Prüfung zu konzentrieren. Bei einer großen inneren Anspannung kann es sogar bis zu einer völligen Leere im Kopf kommen, dem gefürchteten Blackout. Genau dieser Filmriss lässt sich jedoch durch rechtzeitige therapeutische Hilfe vermeiden. Angsterfüllte Menschen malen sich bildhaft in ihren Gedanken aus, wie sie zitternd vor dem Prüfer stehen oder dass es einer Katastrophe gleichkommt, durch die Prüfung zu fallen. Angst und innere Anspannung, gepaart mit Schlafstörungen, blockieren jedoch das Denkvermögen und sabotieren den Lernerfolg. Der Stress sollte rechtzeitig vor einer Prüfungssituation reduziert werden. Deshalb wird in der Therapie trainiert, angst-erzeugende Horrorfantasien durch eher zuversichtliche, motivierende, gelassene und positive Gedanken zu ersetzen. Angstauslösende Gedanken werden also durch hilfreiche Gedanken ersetzt. Ein typischer Angst auslösender Gedanke wäre beispielsweise, das Durchfallen einer Katastrophe gleich käme. Dieser Gedanke kann in der Art ersetzt werden, dass es überhaupt kein Drama wäre, durchzufallen, dass es zwar schade wäre nicht direkt zu bestehen, aber es ja auch noch weitere Möglichkeiten gibt oder die Prüfung zu wiederholen.

Prüfungsstress

Leistungsdruck + Zeitmangel = Stress
Stress ist körperlich spürbar

Innere Panik vor Prüfungen rechtzeitig bekämpfen

Wer sich immer wieder mit seinem eigenen Katastrophenfilm, was Prüfungssituationen angeht, konfrontiert sieht, kann mithilfe des Therapeuten ein Erfolgsdrehbuch schreiben. Ganz konkret kann sich dabei vorgestellt werden, wie man als Prüfling selbstsicher, ruhig und gut vorbereitet vor dem Prüfer steht und alle Aufgaben mit Bravour meistert. Solche inneren Bilder sind ein sehr mächtiges Werkzeug zur Beeinflussung des Unterbewusstseins. Sie sollten mit therapeutischer Hilfe so oft wie möglich durchgeführt werde und nach Anleitung später dann auch in eigener Regie. Dieses Mentaltraining hilft dabei gelassener und voll von innerem Mut dem Prüfungstermin positiv entgegen zu sehen. Gerade wenn die Prüfungsängste stark ausgeprägt sind, ist es wichtig einen gewissen zeitlicher Vorlauf unbedingt zu beachten. Denn es ist nicht hilfreich und nützt meist auch nichts, sich erst ein paar Tage vor einer Prüfung mit seiner Prüfungsangst auseinanderzusetzen. Denn dann ist ohne Therapie der Level an Anspannung und innerer Unruhe bereits so hoch, dass dieser nicht ohne Weiteres in den Griff zu bekommen ist. Neben dem langfristigen Training gegen Blackout, Schreibblockade oder Katastrophendenken gibt es auch einige nützliche Tools der Spontanentspannung, die wenige Stunden bis Minuten vor einer Prüfung den Stresslevel nochmals senken können. Dazu haben sich insbesondere spezielle Atemtechniken als äußerst hilfreich erwiesen. Auch Prüfer wissen natürlich, dass Prüflinge unter einem enormen Stress stehen und haben in der Regel Verständnis dafür, schwierige Fragen in der mündlichen Prüfung erst einmal zurückzustellen. Auch die Bitte, eine Frage nochmals zu wiederholen, falls beim Prüfling der Faden verloren gegangen war, ist in der Regel in einer Prüfungssituation kein Problem.

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Kommentar über “Schreibblockade, Redeangst

  1. Liebe Heike, das ist jetzt der zweite Versuch! Ich hatte soviel geschrieben und dann ERROR . Nun fasse ich mich kurz: Ich bin von deiner Arbeit begeistert
    und würde dich bei Bedarf immer gern weiterempfehlen.

    Alles Liebe von Christel

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